HanseKraft Stade reicht Antragsunterlagen für Biomasseheizkraftwerk ein
01. September 2026 – Pressemitteilung:
Die HanseKraft Stade GmbH hat die Antragsunterlagen für den Bau und Betrieb eines Biomasseheizkraftwerks beim Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Lüneburg eingereicht, der verfahrensführenden Behörde. Mit dem Projekt will HanseKraft einen wichtigen Beitrag für die künftige Versorgungssicherheit der Industrieregion Stade leisten. Das geplante Biomasseheizkraftwerk soll in den Energieverbund innerhalb des Industrieparks integriert werden, regionale Energie in Form von Prozessdampf, Strom und Wärme bereitstellen. Es trägt dazu bei, die Resilienz des Standorts und der dort ansässigen Industrie in Zeiten steigender Energie- und Rohstoffpreise zu stärken, die Nutzung fossiler Energieträger zu reduzieren und ihn zukunftsfähig auszurichten.
Die Genehmigung des Biomasseheizkraftwerks erfolgt nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchV). Im Mittelpunkt steht die energetische Nutzung von Altholz, das am Ende seiner Nutzungskaskade steht und keiner sinnvollen stofflichen Verwertung mehr zugeführt werden kann. Die daraus gewonnene Energie in Form von Prozessdampf, Strom und Wärme stehen in erster Linie Abnehmern innerhalb des Industrieparks zur Verfügung, aber auch die kommunale Energieversorgung kann profitieren. Der Regelbetrieb ist für 2031 vorgesehen.
„Mit der Einreichung der Antragsunterlagen haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht und das Fundament für ein hochmodernes und zukunftssicheres Energieprojekt gelegt“, so Stefan Schmidt, Geschäftsführer bei HanseKraft Stade. „Das Projekt steht für die Verbindung von erneuerbarer Energie, industrieller Wertschöpfung und einer zukunftsorientierten Kohlenstoffkreislaufwirtschaft“, ergänzt Jörg Dobbrunz, Technischer Geschäftsführer bei HanseKraft Stade. „Es fügt sich in die Entwicklung von Stade als bedeutender Ort der deutschen Energiewende und in den Ansatz des Net Zero Valley Nordwest ein, eine europäische Modellregion zur beschleunigten industriellen Transformation hin zur Klimaneutralität im Nordwesten Niedersachsens.“ Mit der Einreichung liegen die Antragsunterlagen nun der zuständigen Genehmigungsbehörde vor. Sobald die Behörde die Unterlagen im Rahmen der öffentlichen Bekanntmachung offiziell auslegt, werden diese für alle Interessierten einsehbar sein. HanseKraft Stade will das weitere Verfahren transparent begleiten und die Öffentlichkeit regelmäßig über die nächsten Schritte informieren.